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Leider war niemand anders dort, der mir im Notfall hätte helfen können..

Ich lief eines Mittags im November durch die Straßen zu meiner Haltestelle.
Auf einmal sehe ich einen Mann, wie er neben mir läuft. Zunächst denke ich mir nichts dabei, da ja jeder zu der Haltestelle gehen kann. Beim vorbeigehen sehe ich schon, wie er mich von oben bis unten mustert, aber wie auch schon vorher, denke ich mir nichts dabei. Am Bahnsteig angekommen gehe ich in die hinterste Ecke, aus praktischen Gründen. Der Typ telefoniert und ich sehe wie er den Kopf um die Ecke steckt und mich sieht. Mit langsamen Schritten kommt er auf mich zu und vorsichtshalber mache ich meine Musik etwas leiser, um zu verstehen, was er sagt. Ich höre im gebrochenen Deutsch Sätze wie: Lutsch mir meinen Schwanz oder bist du denn so eng, wie du aussiehst? Total geschockt steige ich in die ankommende Bahn ein und sehe aus den Augenwinkeln, wie er gerade die Hand nach mir ausstrecken will. Geschockt lasse ich mich auf meinen Sitz nieder und als die Bahn losfährt schaue ich nochmal in seine Richtung und sehe, wie er mir grinsend zuwinkt. Leider war niemand anders dort, der mir im Notfall hätte helfen können..

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„Hey was hast du gesagt? Was hast du zu mir gesagt?“

Auf dem Fahrradweg kam mir ein falschfahrender Radfahrer entgegegn und sagte: „Soll ich deinen Arsch lecken“
Nachdem ich umgedreht und ihn eingeholt hatte um ihn mit: „Hey was hast du gesagt? Was hast du zu mir gesagt?“ zur Rede zu stellen, fuhr er grinsend davon.
Er war ca. 40-50 Jahre alt, anfängliche Glatze.
Das ganze passierte am 26.06.2016 kurz vor 21 Uhr.

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Tiergarten, Wiese, 2007 zwischen der große Sternalle und Luiseninsel.

Tiergarten, Wiese, 2007 zwischen der große Sternalle und Luiseninsel.
Ich lag im Gras auf dem Bauch und las ein Buch, als jemand von hinten/unten versucht hat unter meinen Rock zu fotografieren.

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Ufer des Charlottenburger Verbindungskanals, Wiesenufer auf der Seite der Goslaer Straße, 2003.

Ufer des Charlottenburger Verbindungskanals, Wiesenufer auf der Seite der Goslaer Straße, 2003.
Ich lag auf einer Decke in der Sonne und eine Gruppe von fünf Jungen ( Alter ca. 8-12) versucht sich neben mich auf die Decke zu legen, näher ranzurutschen, mich anzufassen. Nachdem sie auf entschiedenes: „Hört auf, geht weg, lasst mich alleine“ nicht reagieren, packe ich meine Sachen und gehe.

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Tiergarten, Wiese zwischen großer Weg und Tiergartengewässer, Sommer 2004.

Tiergarten, Wiese zwischen großer Weg und Tiergartengewässer, Sommer 2004.
Ein Mann (dunkle Haare, Locken, schlank, recht groß) mastubiert unter einem Baum sitzend, der ca. 10 m von meiner Liegedecke entfernt liegt. Dabei fixiert er mich offensichtlich mit seinen Blicken und fragt: “ weißt du, was ich hier gerade mache?“. Als ich aufstehe und gehe, will er wissen wohin und ob er mitkommen kann. Entschieden sage ich nein und fahre mit dem Rad davon.

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Belästigung im Zug

Mit einer Freudin im Zugabteil auf dem Weg zwischen Osnabrück und Bremen, 2000.
In unser Sechserabteil, das wir für uns hatten, kommen sechs Jungs, ca. 9/10 Jahre  und fangen an sich zu nah neben uns zu setzen, weil natürlicht nicht für alle Platz ist, drücken sich einige an unsere Beine, lachen. Wir (17 und 18 Jahre alt) wissen nicht recht, was wir tun sollen, schließlich sind das noch Kinder. Trotzdem ist es unangenehm.

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„schlug mir plötzlich jemand mit voller Wucht auf den Hintern“

Ich trainiere seit einiger Zeit für einen Halbmarathon und gehe regelmäßig in meiner Nachbarschaft laufen. Wenn ich mich in mein Sportoutfit schmeiße (lange schwarze Leggins, schwarzes T-Shirt und Pferdeschwanz), habe ich nicht den Anspruch jemandem zu gefallen, sexy und feminin auszusehen. Es geht mir darum etwas für mich selbst zu tun. Ich fühle mich stark und stolz und empfinde ein Gefühl von Kontrolle über meinen Körper, der so belastbar ist, wie nie zuvor.
Als ich vor einiger Zeit an einem sonnigen Samstag Vormittag eine steile Straße mitten in Neukölln hinab lief, schlug mir plötzlich jemand mit voller Wucht auf den Hintern. Mein erster Gedanke war, dass es sich um jemanden handelt, den ich kenne. Eine Freundin, die das manchmal zum Spaß macht. Ich konnte mir im ersten Moment gar nicht vorstellen, dass ein Fremder mich dermaßen anfassen würde.
Ich realisierte jedoch schnell, dass ein Mann auf einem Fahrrad in rasender Geschwindigkeit auf dem Gehweg an mir vorbei fuhr und dabei die Gelegenheit nutze seine Hand nach meinem Hintern auszustrecken. Ich konnte nur noch erkennen, dass es sich um einen vermutlich jungen dunkelhaarigen „Mann“ (ich finde die Bezeichnung in diesem Fall unangebracht. Zum einen, weil es vielmehr ein Junge war, zum anderen, weil ich unter einem Mann etwas anderes verstehe, als einen feigen Typen, der denkt er könnte Frauen so behandeln) handelte. Obwohl alles so schnell ging, bin ich stolz auf mich, dass ich es geschafft habe so schnell zu reagieren. Ich habe ihm die schlimmsten Wörter hinterhergerufen und versucht ihn zu verfolgen. Natürlich hatte ich keine Chance, da er auf dem Fahrrad unterwegs war, ich war jedoch so geladen, dass ich ungefähr in die Richtung gelaufen bin, in die er fuhr und alle Seitenstraßen in der Umgebung abgelaufen bin. Ich war mir sicher, dass es sich um einen Jugendlichem handelte, der kein bestimmtes Ziel hatte, sondern einfach zum Zeitvertreib durch die Nachbarschaft fährt.
Ich war unterdessen so wütend, dass mir wie bei einem kleinen Kind die Tränen hochstiegen und ich völlig unkontrolliert schluchzte. Ich hatte noch nie so empfunden, konnte den Schlag immer noch spüren und fühlte mich so machtlos wie nie zuvor.
Als ich noch immer weinend auf dem Weg nach Hause war, kam mir ein etwa 17-jähriger dunkelhaariger Junge auf einem Fahrrad auf dem Gehweg entgegen. Ich konnte nicht mit Gewissheit sagen, dass es sich dabei um meinen „Angreifer“ handelte, doch mein Gefühl sagte mir, dass er mich erkannt hatte. Ich sah ihm mit einem durchdringenden Blick in die Augen, mit dem ich ihn fragte: Warst du das? Wieso hast du das getan?
Vielleicht war es nur ein armer Junge, der keine Ahnung hatte, warum er von einer Fremden so hasserfüllt angestarrt wird. Doch sein verängstigter, reumütiger Blick und die Tatsache, dass wir uns beide im Vorbeilaufen noch einmal einen Blick über die Schulter zugeworfen haben, lässt mich glauben, dass er es war. Es ist womöglich nur mein Wunschdenken oder das Verlangen nach einer Art von Genugtuung, aber ich hatte das Gefühl, er hatte etwas empfunden, als er mich sah. Und vielleicht hat er sogar etwas verstanden. Nämlich, dass es sich hierbei nicht um einen Dummejungenstreich handelt, der mit einem pubertätsbedingten erhöhten Testosteronspiegel zu entschuldigen ist. Sondern um die Verletzung von Menschenwürde. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Männer denken es wäre okay oder „halb so wild“ so etwas zu tun. Ich habe männlichen Freunden von dem Vorfall erzählt. Die erste Reaktion war jedes Mal ein Lachen oder Schmunzeln, das fast schon aussagen sollte „Cooler Typ. Das würde doch jeder mal gerne machen“. Kurz danach kam dann die Besinnung und ein „Du hast recht. Das ist echt nicht okay.“ Jedoch wieder abgeschwächt durch ein „Der fand deinen Arsch eben geil. Ist auch ein Kompliment.“ An dieser Einstellung müssen wir dringend etwas ändern.

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„Ich fahr dir gleich den Arsch ab, du blöde F***e!“

Eine Joggerin stand am Wegrand und hat Dehnübungen gemacht. Ein älterer Herr fuhr auf dem Fahrrad vorbei und brüllte: „Ich fahr dir gleich den Arsch ab, du blöde Fotze!“

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