HollaBack!Berlin, Story

I was walking home from the library

I was walking home from the library (Tuesday afternoon), when I heard someone saying „oh sehr schön“, so instinctively I looked up to see from where the voice was coming, but I didn’t think it was addressed to me, I was just curious. When I looked up (I was walking looking down as I often do), I saw on my right a man – around 40-50 years old – looking at me and saying other things in German – I didn’t understand -. I looked at him with a shocked – and probably disgusted – face but I didn’t stop. However, I felt his eyes on me while I walked past and he said a few other things in a language I didn’t know.

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HollaBack!Berlin, Story

„What the fuck“

I was in the U-bahn station Rosenthaler Platz, Friday at 13:25, waiting for the Ubahn. I was standing near the wall, and two kids (around 10-12 years old; both smaller in size than me – I am 1.60m) passed by, walking very near to me. The first passing next to me very near, made a strange face looking at me – as if he was trying to intimidate me – while going on his toes to reach my height. Then the second one passed near me and made the gesture of trying to put a piece of paper – that he had in his hand – into my tshirt (i had a sleveless top), but fortunately he didn’t touch me because i moved away his arm with my hand. I looked at them shocked and said „What the fuck“ (I wasn’t able to think in that moment, nor speak German). They walked next to other girls sitting and one put his hand on a girl’s shoulder, so she also protested. A man who assisted to the scene came by and with a deep voice said „alles gut?!“ to make them go away.

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HollaBack!Berlin

Neues Interview „Engagement gegen Alltagsbelästigung“

„Es wird Sommer und mit den Tem­pe­ra­turen klet­tern die Rock­säume nach oben. Unschöne Begleit­er­schei­nung: Pfiffe, Rufe und Kom­men­tare. Was kann man dagegen tun? Julia Pfann­schmidt (30) macht gerade ihren Master in Kunst­wis­sen­schaft und –tech­no­logie an der TU Berlin und enga­giert sich bei der Initia­tive HollaBack!Berlin, die das Pro­blem angeht.“

Das ganze Interview könnt ihr hier nachlesen:

http://www.stadtstudenten.de/2015/07/alltagsbelaestigung/ 

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HollaBack!Berlin, Story

„Warum machen sie das?“

Gestern abend, ungefahr 12:30am fahre ich zu Hause mit meine Fahrrad. Wenn ich vor dem Meininger Hostel gefahrte hatte, drei junge Manner sitzte raus auf einen Tisch. Sie sieht mich und fang viele sache zu schreien. Die letzte ich habe gehort war: cock sucker!
Was? Wirklich?
Weil ich fahrte mit fahrrad und fuhr schnell von ihnen weg ich schrie zueruck: Losers! Idiots! Stupid!
Ich dachte das ich muss fuer mich selbst aufstehen. Warum denken Sie das es ist ok eine Frau zu belaestige? Was denken Sie das sie mussen etwas so schlecht machen?
Gestern ware ich nicht vorbereitet aber nachste mal etwas wie das passt ich werde meine Fahrrad stoppen und frage ich sie: „was ist los?“ „Warum machen sie das?“
Klar, zuerste denke ich auf meiner Sicherheit. Ich denke das die drei waeren nicht bedrohlich und ich fuehlte mich sicher Sie zu Konfrontieren. Ich wunsche ich hatte das gemacht! Dann werden Sie eine kleine Lehre, das dieses Verhalten hat konsequenz.

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HollaBack!Berlin, Story

Danke für eure klare Aussage, dass es nie okay ist, wenn es unangenehm für einen selbst ist. Das ist so wahr!

Danke für eure klare Aussage, dass es nie okay ist, wenn es unangenehm für einen selbst ist. Das ist so wahr!
Ich saß in der Ubahn und drei Jungs mir gegenüber, die einmal wieder erst 16 höchstens, über ihre Besuche bei Prostituierten gegeredet haben. Richtig herablassend und ekelhaft. Und natürlich wurde ich dann von oben bis unten angeguckt und sich laut darüber unterhalten ob ich auch eine wäre. Ehrlich gesagt hätte ich am liebsten den dreien einfach alle eine reingehauen, weil Worte mir zu wenig waren.
Ich hab sie einfach nur vernichtend angeguckt, weil ich an dem Tag eh schon nicht so gut gelaunt war und eigentlich keine Kraft für so einen Scheiß hatte.
Ehrlich, in welcher Welt leben wir bitte?
Eine Frau kann nicht mal normal zum Bahnhof fahren um sich an einem Sonntag eine Zeitung zu holen und Kaffee ohne „abgecheckt“ zu werden ob sie vielleicht Prostituierte ist. Hallo? Und nein, auch wenn das uninteressant ist, aber ich sah ganz normal aus. Scheißwelt echt.
Manchmal möchte ich gerne nur noch schreien. Denn es geht hier nicht um Komplimente oder sowas, sondern um dieses sexistische: Ich schau nur auf deinen Körper und seh dich nicht als Mensch.
Ekelhaft.

Und dann noch ne zweite Geschichte frisch aus Frankfurt (hier kann man eh nur so sammeln):
Ein Mann ist an uns vorbei und hat uns! das Fahrrad in die Hacken gerammt und nicht umgekehrt. Und ich bin dann extra nicht aus dem Weg weil ich dachte: wo leben wir bitte? Und dann fing er an: „Geht nicht aus dem Weg! Fette Sau! Fette Schenkel“ etc pp. Mal ganz davon abgesehen, dass es völlig egal ist wie dick jemand ist, sowas sagt man nicht und man hat auch kein Recht dazu, meinte er wohl eher sich damit. Und dann kam noch hinzu, dass ein Mann sich wahrscheinlich nie so etwas hätte anhören dürfen.
Das sind so Momente wo man denkt: Ich hab diese Welt so satt.

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Ich bin mit dem Fahrrad nähe Leopoldplatz…

Seit ich in Berlin bin werde ich so gut wie täglich belästigt, manchmal Blicke, manchmal Grabschen…aber was mir heute passiert ist macht mich so wütend das ich platze und ich finde es so wichtig es hier zu teilen- danke dafür!

Ich bin mit dem Fahrrad nähe Leopoldplatz in einer schmalen Seitenstraße unterwegs, zu meiner Linken parkt ein Auto mit drei Männer rückwärts ein, ich war in Gedanken, plötzlich erschrecke ich weil das der Fahrer „so tut als ob“ er auf mich zufährt und auf meine Straßenseite kommt. Als ich ausweiche und ihn vorwurfsvoll anblicke machen er und die anderen Insassen Kussbewegungen mit dem Mund und Lachen. Ich zeige ihnen den Finger, fahre weiter.

Zwei Meter weiter hält mich ein Polizeiwagen (!!) an, der männliche Polizist sagt: „Junge Dame, Sie haben dem Herren den Finger gezeigt, das ist ein Straftatbestand, dafür können wir sie belangen!“
Ich, völlig verständnislos: „Wissen Sie eigentlich wie das ist wenn man am Tag ungefähr 10 Mal von irgendwelchen Männer belästigt wird? Und das soll ich nichts tun?“

P: Belästigt? Er hat doch nichts gemacht!
I: Er hat so getan als würde er mich anfahren und dann „Kussmunde“ geformt, offensichtlich anzüglich.
P: Aber das ist doch keine Belästigung, das ist nichts! Wenn er kommt und sagt „ich will ficken“ das ist Belästigung! Was machen Sie denn in der Disko wenn jemand mit ihnen flirtet, zeigen Sie dem dann auch den Finger?
I: Nein, das ist eine ganz andere Situation, da sind Menschen, und da bin ich auf Augenhöhe und kann mich verbal wehren indem ich sage ich habe kein Interesse. Wenn jemand mich aus dem Auto raus belästigt kann ich nichts anderes tun als den Finger zu zeigen.
P: Ja, und beim nächsten Mal schlägt er Sie dann vielleicht und dann haben sie beide eine Anzeige und das wird beides fallen gelassen und Sie haben nichts davon. Sehen sie, wir wissen ja dass sich die Jungs in diesem Viertel nicht benehmen können, Sie wissen das sicher besser als wir, aber Sie sind ja auch keine hässliche, also nehmen Sie das doch als Kompliment!
I: Das war kein Kompliment, die Männer gehen nicht davon aus dass jemand stehen bleibt und zu ihnen hin geht um anzubieten dass da noch was geht…
P: Doch, bei einer von 100 Frauen funktioniert das ganz bestimmt! In diesem Sinne guten Tag!“

Weggefahren.

Das Schlimmste an dieser Situation ist nicht dass ich mich nach den sexisitschen Arschlöchern auch noch mit einem diese Machtverhältnisse reproduzierenden sexisitschen Polizisten rumschlagen musste, nein, das Schlimmste an der Sache ist die Message die damit an die drei Typen ging- Frau am Rad belästigen- richtig und legal. Frau wehrt sich – nicht richtig und illegal. Yeah, Freibrief!

Was sollen wir nur tun?

Danke fürs Lesen!

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Ich höre ein „geiler Arsch“ von hinter mir…

Ich bin verabredet, freue mich darauf und laufe die vielbefahrene/begangene Straße rauf, hinter mir zwei Typen, die richtig langsam mit ihren Fahrrädern auf dem Gehweg fahren und sich unterhalten.
Ich höre ein „geiler Arsch“ von hinter mir. Denke erst, dass das nicht sein kann, nicht auf mich bezogen ist. Doch, ich habs gehört.
Ich drehe mich um und spreche den einen der beiden Typen an, frage, was er gesagt habe. Frech schaut er mir ins Gesicht und sagt, „Dass du einen geilen Arsch hast“. Ich merke wie es in mir brodelt und kocht. Doch ich sage recht klar, laut und deutlich: „Deine sexistische Bemerkung kannst du dir sparen. Dein Kommentar interessiert niemand und sowas hast du nicht zu sagen.“
Er entgegnet: „Ja wenns doch so ist.“ Und ich werde noch etwas lauter und sage ihm, dass er den Scheiß für sich behalten soll, was ihm einfällt etc.
Nachdem er sichtlich genervt davon ist, dass ich seinen Kommentar nicht wertschätze, versucht er mit dem Rad umzudrehen (Sein Kumpel ist schon weg und hatte auch nichts von dem Streit mitbekommen, da um die Ecke gefahren.) – beim Umdrehen sagt er noch mehrmals: „Ach, geh eine Runde heulen.“ Mir fehlen alsdann die Worte und ich sagen ihm: „Ne, geh du eine Runde heulen“. Er verschwindet um die Ecke.

Ich war danach noch eine Weile aufgebracht und verärgert, konnte aber auch gleich mit meiner Verabredung über den Vorfall reden.

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Einsendung aus Freiburg

Ich (18) war mit einer Bekannten (Anfang 20) in Freiburg unterwegs. Als wir gegen halb 11 abends nach dem Kino nach Hause liefen (zwischen Uni und Fluss) kommt uns ein älterer Mann entgegen (etwa 70 Jahre alt). Er sah etwas verloren aus und fragt uns plötzlich: „I search something to fuck.“ (danach noch undeutlich „…where…“ etc.) Er meinte das durchaus ernst. Wir total verduzt, schauen uns an und gehen weiter. Ich glaube meine Bekannte hat noch ein „Sorry?!“ erwidert. Ich weiß noch, dass wir danach ziemlich Probleme hatten unser Gespräch fortzuführen, so komisch war die Situation.

Mir gingen folgende Gedanken durch den Kopf:
„Hält der uns für Prostituierte?“
„Was fällt dem ein uns das zu fragen?“
„Diese Formulierung: SOMETHING to fuck. Etwas sexistischeres kann man wohl gar nicht von sich geben.“
„Was geht mit dem Oppa??“

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