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Ein ganz normaler Tag mit Uni…

Ein ganz normaler Tag mit Uni (und einem kurzen Termin in der Stadt). Geschätze Zeit, die ich mich in der Öffentlichkeit bewegt habe: 1h20mins
Catcalls, Hupen, Pfeifen, KssKss, Anlabern: 11
Blicke, die über die normale Höflichkeit herausgehen, wurden nicht mal gezählt..

Von Freunden und Bekannten:
– “Waren doch nur Komplimente.”
– “Ach. Hab dich doch nicht so.”
– “Komisch, also mir passiert sowas nie.”
– “Die meisten meinen das voll nett!”
– “Glaub ich nicht, dass dir das so passiert ist.”

Den Killer brachte die eigene Mutter:
– “So, wie du rumläufst, brauchst du dich nicht zu wundern. (Aber das habe ich dir ja schon mal gesagt)”

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Zum ersten Mal hatte ich den Mut, LAUT zu sein…

Ich stand am UBahnhof (oben) an der Ampel und wollte zum Bus gehen, da zieht mir jemand von hinten an den Haaren. Ich drehe mich um und sehe hinter mir zwei Typen, die lachen. Ich frage sie was das soll und sie sagen, sie hätten doch gar nichts gemacht, ich solle mich nicht so haben. Zum ersten Mal hatte ich den Mut, LAUT zu sein. Ich habe sie angeschrien, dass sie mich angefasst haben und dazu kein Recht haben.

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I was cycling through Hasenheide, enjoying the sunshine…

I was cycling through Hasenheide, enjoying the sunshine, when two guys I was cycling by said “Hey hey baby” to me. I instantly turned around and said “what the hell?” and they started laughing. I copied their laughing and stuck up my middle finger at them as I continued to cycle by (cycling and giving them the middle finger was difficult but satisfying). I yelled “assholes” at them one last time before I cycled off. I’m still so angry they ruined a lovely day with their dumb comments.

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Es wäre so schön..

Ich fühle mich stigmatisiert. Und zwar weil ich eine Frau bin. Und weil ich wohl dem gängigen Schönheitsideal entspreche und mich dafür fast jeden Tag bestraft fühle. Es wäre so schön einen Tag aus dem Haus zu gehen ohne:
– Aufdringliche Blicke und lästige Beobachtungsphasen
– Ohne dass Männer versuchen die Aufmerksamkeit (durch teils wirklich absurde Gesten und Dinge) auf sich zu ziehen
– Ohne angesprochen zu werden, obwohl man ganz offensichtlich gerne für sich ist
– Ohne bewundert zu werden, obwohl hinter der äußerlichen Schönheit weitaus mehr steckt als ein nettes Antlitz Beispielsweise ein feiner Charakter, eine Frau die dabei ist sich weiterzuentwickeln, eine Frau mit persönlichen Stärken und Schwächen, eine Frau mit vielen Unperfektheiten (was absolut okay ist), mit Mut und auch mal Mutlosigkeit. Ein ganz normaler Mensch eben.
– Ohne zu spüren, dass jemand gerne Kontakt aufnehmen würde, sich aber nicht traut und innerlich gerade ein kleines Tänzchen aufführt
– Ohne anbiedernde Geräusche und Gesten zu erleben
Es wäre so schön nach draußen zu gehen und keine Reaktionen zu erleben, die sich wirklich nur auf eins beziehen: Mein Gesicht, meinen Körper und die Tatsache, dass ich als Frau eine weibliche Ausstrahlung habe. Es wäre so schön, wenn ich das Recht hätte diese Ausstrahlung zu haben, ohne das Menschen dafür automatisch und auf unangenehme Weise mit mir in Resonanz treten müssen. Denn es mag ja sein, dass ich diese Weiblichkeit für viele Männer verkörpere. Ich strahle aber auch noch etwas anderes aus: Dass ich es liebe draußen zu sein und Dinge zu entdecken, gemütlich herumzulaufen und dabei strahle ich wahrhaftig nichts einladendes aus. Überhaupt nicht. Ich mache das sehr gerne für mich allein und bin sehr zufrieden damit mich einfach mal nur auf mich, schöne Dinge oder interessante Gedanken zu konzentrieren.
VIELEN DANK FÜR DIE MÖGLICHKEIT DAS ENDLICH MAL SO ZU SAGEN!!!!!!
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Das “schöne Einkaufserlebnis” war kaputt

Karstadt Steglitz, gestern: ich stehe mit einem (Bilder-)Buch “Liebe versteckt sich überall” an der Kasse. Der Kassierer hält das Buch ewig in den Händen und sagte so anzügliche Sachen zB dass Liebe doch das mit Körperkontakt wäre etc blabla. Ich sagte nur ruhig “nicht unbedingt” (Hallo? das ist ein Bilderbuch!! und selbst wenn es ein Sexrategeber gewesen wäre hat das niemand zu kommentieren!!) Daraufhin nahm ein weiterer Kollege das Buch in die Hand, tatschte daran rum, wollte darin blättern, aber ich riß es ihm aus der Hand und sagte, dass da noch mehrere Exemplare des Buch vorratig seien. Was beschäftigen die sich unnötig mit meinem Einkauf?! Der zweite schien das auch zu kapieren, aber der Kassierer war pissig und legte den Kassenbeleg nicht normal vor mir, sondern ließ ihn durch die Luft flattern, à la “da siehst Du was Du davon hast nicht auf das harmlose (= sexistische!!!) Geplänkel einzugehen”… Ich konterte da noch ganz aufgeräumt,  später habe ich sogar eine “Servicereklamation” geschrieben, aber das “schöne Einkaufserlebnis” war kaputt. Ich fühle mich doof und alleine, obwohl es ja nun nichts Großes war, ich mich sogar “gewehrt” habe und es schon gestern war.

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Hinweis, HollaBack!Berlin

Wider das Schweigen! Neuer Artikel beim Freiwilligen Magazin

Das Freiwilligen Magazin der Berliner Landesfreiwilligenagentur hat einen Artikel über HollaBack! von unserer Gründerin Julia Brilling veröffentlicht. Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.freiwilligen-magazin.info/hollaback-berlin/

 

 

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HollaBack!Berlin, Veranstaltung

#STWTS Plakatieraktion in Berlin

Am 17. April lädt HollaBack!BLN zum Plakatieren für Meet Us On The Street ein: International Anti-Street Harassment Week (https://www.facebook.com/MeetUsOnTheStreet?fref=ts).

Wir nutzen die fantastischen Plakate der Portraitserie “Stop Telling Women to Smile” von Tatyana Fazlalizadeh um die Straße mit Botschaften gegen Street Harassment zu versehen (http://stoptellingwomentosmile.com/). Reclaim the streets and holla back!

Der Link zum Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/344331465759307/

Wir treffen uns um 19 Uhr bei K-Fetisch – wir sehen uns dort!

BITTE MATERIALIEN MITBRINGEN!!! (Kleister, Pinsel, Eimer…)

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Ich habe im Waagenbau für mich alleine getanzt…

Ich habe im Waagenbau für mich alleine getanzt und bis dahin eine schöne Nacht gehabt. Im vorbeilaufen hat mir dieses Arschloch zwischen die Beine gefasst. Als ich ihn (nach dem Schockmoment) nachgelaufen bin und ihn zur Rede gestellt habe, hatte er nur ein verächtliches Lachen übrig. Ich trommelte mit meinen Fäusten auf seine Schultern ein, wovon er sichtlich wenig beeindruckt war. Schlussendlich zog mich ein Freund von ihm weg und mein Abend war gelaufen. Ich bin nach Hause gegangen.

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