Hinweis, HollaBack!Berlin

Wider das Schweigen! Neuer Artikel beim Freiwilligen Magazin

Das Freiwilligen Magazin der Berliner Landesfreiwilligenagentur hat einen Artikel über HollaBack! von unserer Gründerin Julia Brilling veröffentlicht. Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.freiwilligen-magazin.info/hollaback-berlin/

 

 

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HollaBack!Berlin, Veranstaltung

#STWTS Plakatieraktion in Berlin

Am 17. April lädt HollaBack!BLN zum Plakatieren für Meet Us On The Street ein: International Anti-Street Harassment Week (https://www.facebook.com/MeetUsOnTheStreet?fref=ts).

Wir nutzen die fantastischen Plakate der Portraitserie “Stop Telling Women to Smile” von Tatyana Fazlalizadeh um die Straße mit Botschaften gegen Street Harassment zu versehen (http://stoptellingwomentosmile.com/). Reclaim the streets and holla back!

Der Link zum Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/344331465759307/

Wir treffen uns um 19 Uhr bei K-Fetisch – wir sehen uns dort!

BITTE MATERIALIEN MITBRINGEN!!! (Kleister, Pinsel, Eimer…)

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Ich habe im Waagenbau für mich alleine getanzt…

Ich habe im Waagenbau für mich alleine getanzt und bis dahin eine schöne Nacht gehabt. Im vorbeilaufen hat mir dieses Arschloch zwischen die Beine gefasst. Als ich ihn (nach dem Schockmoment) nachgelaufen bin und ihn zur Rede gestellt habe, hatte er nur ein verächtliches Lachen übrig. Ich trommelte mit meinen Fäusten auf seine Schultern ein, wovon er sichtlich wenig beeindruckt war. Schlussendlich zog mich ein Freund von ihm weg und mein Abend war gelaufen. Ich bin nach Hause gegangen.

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Einsendung aus Köln *Trigger Warning*

Die Situation, die ich erlebt habe fand nicht in Berlin statt, sondern in Köln, aber da es für Köln kein Hollaback gibt, ich meine Erfahrung aber unbedingt teilen möchte, schreibe ich es hier.

Ich war 16 und mit zwei weiteren Freundinnen von mir auf einer Houseparty einer Studentenverbindung in einem großen Haus mit mehreren Stockwerken und Zimmern.
Wir kannten nur einander und sonst niemanden, denn eine meiner Freundinnen war von einem Typen eingeladen worden, der nicht kam.
Die Party war eigentlich echt lustig aber nach einiger Zeit ware plötzlich eine meiner Freundinnen verschwunden(die erste war schon gegangen). Wärend ich sie suchte, sprach mich ein Typ an (vielleicht mitte zwanzig), ob ich mit ihm eine rauchen wolle. Ein wirklich ganz normaler, netter kerl.
Ich muss dazu sagen, dass ich damals noch sehr jung, unerfahren und auf Bestätigung und kleine Eroberungen aus war, allerdings rechtfertigt das in keinster Weise seine folgenden Handlungen, es macht sie sogar noch schlimmer.

Wir setzten uns auf eine Treppe im Haus und rauchten, als er mich plötzlich küssen wollte. Ich war eigentlich nicht interessiert aber ich war angetrunken, schlecht drauf und irgendwie noch nicht richtig in der Lage nein zu sagen, also machte ich mit. Wir knutschten ein wenig rum aber dann wollte ich gehen. Ich sagte ihm ich wolle nur meine Freunde suchen und dann nach Hause. Für kurze Zeit war er auch weg aber dann tauchte er wieder auf, als ich im obersten Stockwerk verzweifelt in den einzelnen Zimmern nach meiner verschwundenen Freundin suchte (Sie war bereits gegangen ohne mir Bescheid zu sagen aber das wusste ich da noch nicht). Ich kann die Situation nicht mehr genau rekonstruieren aber ich weiß noch, wie er begonnen hat mich fast gewaltsam aber vor allem drängend in ein Zimmer zu schieben. Ich hab ihm signalisiert, dass ich das nicht möchte aber ich war irgendwie zu angetrunken und zu jung und unsicher, um den Ernst der Lage richtig zu begreifen. Er zwang mich in das Zimmer und schloss von innen die Tür ab. Ich bekam langsam Angst. “Hast du jetzt echt die Tür abgeschlossen?!” fragte ich offensichtlich schockiert und forderte, er solle mich sofort wieder rauslassen, aber er versperrte mir den weg zur Tür und fing an mich in die Richtung eines Bettes zu drängen. Er wirkte aber dabei die ganze Zeit nicht aggressiv oder besonders bestimmt. Er nutzte wärend der ganzen Situation nur aus, dass er viel größer und stärker war als ich und blockte einfach jeden meiner Abwehrversuche ab, wärend er mich langsam immer weiter versuchte zu drängen. Wärenddessen sagte er die ganze zeit irgendwelche Sachen, die dafür sorgten, dass ich ihn nicht als unkontrollierbaren Vergewaltiger oder ähnliches einstufte und deshalb nicht begriff wie gefährlich das ganze eigentlich war. Irgendwie schaffte er es so, mich auf das bett und sich auf mich zu bugsieren. Er war so schwer, dass ich nicht aufstehen konnte und immer, wenn ich versuchte mich weg zu drehen oder ihn weg zu schieben, hielt er mich fest. Er versuchte mich zu küssen und ich, überwältigt von der Schnelligkeit, mit der sich plötzlich der Kontext unserer Bekanntschaft gewandelt hatte und noch vollkommen unerfahren, machte irgendwie kurz mit, obwohl ich eigentlich nicht wollte und Angst hatte. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wieso ich ihn am Anfang einmal zurück küsste aber ich war glaub ich einfach zu überrumpelt und verstand nicht, was eigentlich gerade vor sich ging. So oder so, versuchte ich aber ganz ganz eindeutig die meiste Zeit von ihm los zu kommen und machte ihm wirklich deutlich, er solle mich loslassen. Stattdessen versuchte er mich auszuziehen und seine Hand unter meinen Rock zu schieben. Ich schlug seine Hände weg, er langte wieder zu, ich schob sie wieder weg, er versuchte es wieder, hin und her. Er war nicht betrunken genug, um diese eine Hemmschwelle auchnoch zu übertreten, deshalb hat er mich zum GLÜCK nicht, wie man es sich bei einem Vergewaltiger vorstellt, einfach gezwungen, sondern halt stetig gedrängt und mir keine Möglichkeit zur Flucht gelassen. Ich war eingesperrt unter seinem schweren Gewicht und wäre ich unsicherer, oder betrunkener gewesen und hätte mich weniger weren können, hätte er mich sicher einfach vergewaltigt. Denn kein nein, heist für solche Männer immer ja. Ich allerdings sagte nein und das mehrmals und bestimmt und irgendwann auch richtig wütend und ich sagte ich wolle nicht mit ihm schlafen und er solle mich sofort gehen lassen. Er säuselte nur: “Wir müssen ja auch nicht miteinander schlafen…nur ein bisschen Kuscheln.” und versuchte weiter mich auszuziehen.
Ich habe keine Erinnerung mehr daran, wie ich es letztlich schaffte von ihm weg zu kommen aber er hat mich sozusagen frei gegeben, denn alleine hätte ich nie im Leben genug Kraft gehabt. Als ich versuchte vom Bett zur Tür zu gehen hielt er mich mehrmals am Arm fest, zog mich gewaltsam zurück und ich schaffte es kaum die Tür auf zu schließen. ich stürzte aus dem Raum, doch er versuchte mich zurück zu ziehen! Offensichtlich bereute er es Skrupel gezeigt und mich aus dem “Gefängnis” fei gelassen zu haben. Ich musste mich regelrecht am Türrahmen festkrallen, um nicht wieder von ihm zurück gezerrt zu werden, wärend er schon wieder versuchte die Tür zu schließen. Ich schrie er solle mich loslassen und endlich in Ruhe lassen und sich verpissen! Auf dem Flur standen auch tatsächlich Leute (soweit ich mich erinnere nur ein paar Männer), die die ganze Geschichte mit bekamen, aber erst nach einer Minute hin und her etwas sagten. Sie hatten auch mitbekommen, wie er mich zuvor in den Raum abdrängte aber keiner hatte etwas gesagt. Ich nutze eine kurze Zerrpause um abzuhauen aber er war mir auf den fersen und versuchte mich schon wieder ins nächste Zimmer zu zerren, ein Badezimmer. Ich schrie ihn an, wurde richtig wütend, trat nach ihm und kam endlich frei. Ich spurtete die Treppe runter, holte meinen Mantel und musste alleine nach Hause gehen. ich hatte noch nie in meinem leben so eine ANgst, wei auf dem Nach Hause weg. Ständig dachte ich, er wäre mir gefolgt. Ich wünschte ich hätte damals schon das Selbstbewusstsein und das Wissen von Heute gehabt und mich richtig wehren können. Manchmal mache ich mir immer noch Vorwürfe, das ganze wäre meine Schuld, obwohl ich weis, dass das nicht so ist.
P.S.: er wusste die ganze Zeit, wie jung ich war.

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Ich steige gut gelaunt aus der U9 am U Bahnhof Turmstrasse aus…

Ein ganz normaler Nachmittag heute, 14:45, ich steige gut gelaunt aus der U9 am U Bahnhof Turmstrasse aus, habe ja schließlich auch richtig gute Musik gehört. Gehe nichtsahnend den U Bahnsteig in Richtung Ausgang, lasse erstmal einen Pulk an Leuten vorbei, die Stelle an dem verspiegelten ehemaligen Häuschen für die “Bahnsteigsbeamten” ist ja schließlich etwas enger.
Jetzt habe auch ich freie Fahrt, der Bahnsteig ist zwar gut besucht mit den letzten Aussteigern, aber es gibt genug Platz um auszuweichen. Nur bei einem mir entgegenkommenden Herrn so zwischen Mitte zwanzig bis Mitte dreißig scheint das nicht angekommen zu sein, er berührt/grabscht/fasst dem Ich, 17 Jahre – tut aber nichts zur Sache, dreist in den Schritt.
Ich bin völlig Sprachlos, eigentlich hatte ich mir bei vergangenen Vorfällen geschworen den Mund auf zu machen, “Fick dich” zu sagen, mich körperlich zu wehren. In dem Moment bin ich einfach nur wie versteinert und gucke ihn mit ungläubigem Blick an.
Der werte Herr geht schnell weiter.

Die Berührung spüre ich noch Minuten später zwischen meinen Beinen.
Und das Alles in meinem geliebten Moabit – ich fass es nicht!

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33+

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Ich fahre in Berlin mit der U-Bahn Richtung Hermannstraße

Ich fahre in Berlin mit der U-Bahn Richtung Hermannstraße. Während der letzten Haltestellen leert sich das Abteil zusehends, sodass nur noch ich und ein Mann, etwa 40 Jahre alt, zurückbleiben. Allein schon diese Situation bereitete mir ein unangenehmes Gefühl, und ich hoffe, die nächste Station möglichst bald zu erreichen. Ich stelle mich an die Tür, der Mann eine Tür weiter. Plötzlich fängt er an zu pfeifen, und ruft: “Oh, Lolita, ich will dich heiraten.” Ich bin regungslos, versuche ihn zu ignorieren, habe Angst und kann es kaum erwarten, bis die Bahn in den Bahnhof einfährt. In solchen Momenten wünsche ich mir mehr Stärke, solche Typen zur Rede zu stellen – warum sie glauben, mich so ansprechen zu dürfen -, oder wenigstens ein*e Freund*in am Bahnsteig zu haben, der*die mich im Nachhinein unterstützen kann.

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Ein eigentlich schöner Moment wurde so zunichte gemacht…

Ich war bei der Mint-Party, einer Partyreihe zur Förderung von Frauen* im Dj-Business. Es herrschte ein hoher Frauen*anteil und und auch wenn es keine ausgesprochen lesbische Party ist, war Flirten unter Frauen* dort doch omnipräsent. Auch ich flirtete im Laufe des Abends mit einer Frau, was von einem jungen Mann neben uns leider nicht unbemerkt blieb. Er stellte sich nahe neben uns und johlte und grölte vor Begeisterung über einen Flirt, dessen Beteiligter er überhaupt nicht war. Schließlich packte er uns einfach und drückte uns eng aneinander, als wäre ihm unser Flirten nicht schnell oder sexuell genug. Wütend schlug ich seinen Arm von mir weg und ignorierte ihn. Als es schließlich zu einem Kuss zwischen der Frau und mir kam, merkte ich plötzlich, wie der Typ schon wieder neben uns stand und während unseres Kusses seine Arme um uns legte. Wütend schlug ich seinen Arme erneut weg und schubste ihn zur Seite, woraufhin er endlich von uns abließ. Ein eigentlich schöner Moment wurde so zunichte gemacht.

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Im Club – F’hain

Hi, heute im Club, sonst ein sehr schöner Abend beobachtete ich erst wie ein Mitfünfziger eine freundin sehr eng von hinten antanzte ohne das sie es merkte – ich stupste ihn an der Schulter nach hinten. Kurz darauf lief er an mir vorbei und grabschte mir zwischen die Beine. Kurz darauf lief jemand an mir vorbei, ich dachte erst es wäre ein freund, nahm im vorbeigehen meine hand und presste mich kurz an sich. Danach setzte ich mich tanzte nicht mehr und kurz darauf ging ich heim. die Laune war im Eimer. Also nächstes mal sag ich glaub ich den angestellten bescheid. Das ist mir da leider nicht eingefallen..

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