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Breitmachmacker!

Breitmachmacker!

Ich hasse diese Raumnahme und Aggression, wenn ich mich entscheide nicht zu weichen.

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Alle taten so als gäbe es mich nicht.

Es ist schon etwas her, aber mir ist es immer noch sehr präsent. Ich bin ich einen Bus eingestiegen, es war sehr voll, viele Menschen stiegen ein und aus.
Direkt hinter mir waren zwei wesentlich jüngere Männer (ich schätze sie waren gerade mal 18 Jahre alt, ich bin Mitte 30). Sie erzählten sich bereits eine ganze Weile etwas sehr laut, ich verstand ihre Sprache nicht. Offensichtlich haben sie über mich gesprochen denn sie lachten und schauten mich immer wieder an.
Beim Einsteigen in den Bus waren die beiden auf einmal hinter mir und einer der beiden grabschte mir von hinten direkt in den Schritt. Er tat dies so schnell und so brutal dass es mir richtig weh tat. Das Schlimme daran: ich konnte mich nicht wehren. Weil es so voll war konnte ich nicht ausweichen, mich noch nicht einmal umdrehen. Er fasste mich immer wieder an und das mit einer Brutalität die mir Angst machte. Ich schrie und versuchte mich zu wehren, ihn abzuschütteln. Ich wollte nur weg von den beiden, doch keiner machte Platz oder half mir. Ich bekam Panik und habe so laut und so böse gebrüllt dass er irgendwann aufhörte und stehenblieb. Ich bin dann ganz nach vorne in den Bus gegangen und an der nächsten Haltestelle wieder ausgestiegen. Die beiden blieben zum Glück im Bus, aber nicht ohne eindeutige Zeichen zu machen als sich mich auf der Straße sahen.

Mich hat die Brutalität, die Härte mit der ich angefasst wurde total geschockt. Ich war noch nie in so einer Situation. Fast noch wütender bin ich auf die anderen Menschen im Bus. Es wäre ein Leichtes gewesen mir zu helfen. Alle taten so als gäbe es mich nicht.

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Es ist nicht meine Schuld, wenn Männer sich nicht zusammenreißen können und Frauen wie Objekte behandeln.

Eigentlich habe ich mich an dem Tag angezogen wie sonst meistens auch. Kurze Jeansshorts, dünne Strumpfhose und Kniestrümpfe. Ich fühle mich wohl so und trage das gerne. Diesmal war es anders. Ich war mit einem Freund unterwegs und habe schon in der Sbahn bemerkt, dass ich vor allem von älteren Männern merkwürdig angegafft wurde. Als wir dann an der Warschauerstr ausgestiegen sind wurde es unangenehm. So massiv ist mir das noch nie passiert, ständig meinten Männer mir Küsse zuwerfen zu müssen oder mir hinterzupfeifen. Wir gingen dann die Straße lang, als plötzlich ein Mann auf uns zu steuerte, ich wollte ausweichen, er kam aber direkt auf mich zu. Grabscht mir in den Schritt mit den Worten “Geile Muschi”. Ich war total perplex, habs nur geschafft ihn wegzustoßen ohne was zu sagen. Die Reaktion meiner Begleitung war wenig verständnisvoll, nächstes Mal solle ich mir halt nicht so eine kurze Hose anziehen. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Es ist nicht meine Schuld, wenn Männer sich nicht zusammenreißen können und Frauen wie Objekte behandeln.

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ich bin 12 Jahre alt und mir sind in den letzten Wochen zwei total krasse Sachen passiert

ich bin 12 Jahre alt und mir sind in den letzten Wochen zwei total krasse Sachen passiert. Im Bus oben saß ich alleine ganz hinten und dann setzt sich ein Mann in die Bank neben mich und nach einer Weile sehe ich das er einen steifen Penis hat und wi…! Ich hab mich so erschrocken das ich nur weggeschaut hab und dann an der nächsten Halte schnell ausgestiegen bin. Und jetzt am Wochenende ist mir was voll ekelhaftes passiert. Ich hab an einem See gelegen und gelesen. Es waren auch noch andere Leute da, aber später hab ich gemerkt das ich alleine mit einem Mann war. Plötzlich stand direkt neben mir und ich sehe das er wichst und ich wollte aufstehen aber da ist das bei ihm schon rausgespritzt und das hat mich sogar am Kopf und an der Schulter getroffen!! Das gang alles total schnell und da kam so krass viel raus bei dem ich war voll schockiert!! Ich hab dann meine Sachen schnell genommen und bin so wie ich war im Bikini weggelaufen. Seit dem muss ich jeden Tag daran denken und immer wenn ich meine Haare kämme, hab ich so ein Gefühl das da noch was von diesem perversen Mann an mir ist:( Meine Mutter ist dann mit mir zur Polizei deswegen

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73+

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HollaBack!Berlin, Veranstaltung

My Name is Not Baby! Exhibition with Noah Sow and Tatyana Fazlalizadeh

My Name Is Not Baby! Exhibition with Noah Sow and Tatyana Fazlalizadeh

My name is not Baby! Exhibition with Noah Sow and Tatyana Fazlalizadeh Tell your story! HollaBack!BLN fights together with the artists Tatyana Fazliazadeh and Noah Sow against Street Harassment. The worldwide HollaBack! movement is active against gender based violence and discrimination. The exhibition “My name is not “Baby”!” actively engages strategies of resistance against forms of everyday harassment. The unique and exclusive exhibition will feature Tatyana Fazliazadeh and her portrait series “Stop telling women to smile” which has become one of the most widespread artistic interventions against everyday sexism. To further aspects of empowerment artist, activist, writer Noah Sow will show the premiere of her multimedia “wellness wall”, which includes a short film on wellness for Black women*. The project opens a space for strengthening and empowering through storytelling. More info here: berlin.ihollaback.org/my-name-is-not-baby-ausstellung RSVP here: https://www.facebook.com/events/713825648656328/?ref_notif_type=like&source=29

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New Story “People in positions of power should not use their authority to sexually harass others”

Going through security at Tegel airport, the screening agent asked me to take off my coat. I did. I asked if I should take off my blazer too and he smirked and said, “You can take it all off if you want to.” I shook my head and moved away from him. People in positions of power should not use their authority to sexually harass others.

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HollaBack!Berlin, Veranstaltung

My Name is Not Baby! Ausstellung mit Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow

berlin.ihollaback.org                                         Berlin, Juni 2014

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My Name is Not Baby! Ausstellung

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Dem alltäglichen Sexismus auf den Straßen setzt die feministische Initiative HollaBack! etwas entgegen. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow laden wir ein zu der Ausstellung „My Name is Not Baby“.

Erzählt Eure Geschichten!
Die Anti-Street-Harassment Initiative HollaBack! engagiert sich gegen Belästigung in öffentlichen Räumen. Auf der Ausstellung „My Name is Not Baby!“ im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln zeigen die Künstlerinnen Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow kreative Formen und Strategien kollektiven Widerstands.

Tatyana Fazlalizadeh widmet sich mit ihrer Street Art-Porträtserie “Stop Telling Women To Smile (http://stoptellingwomentosmile.com) dem kollektiven Widerstand gegen Street Harassment. Angefangen im Herbst 2012 in Brooklyn, platzierte sie ihre gezeichneten Frauen*porträts und die sich direkt an die Täter* richtenden Zitate im öffentlichen Raum und sorgte für immenses, mediales Aufsehen. „My Name is Not Baby!“ wird erstmalig die Werke in Deutschland ausstellen und dabei neue Portraits von Berlinerinnen zeigen.

Die Künstlerin, Autorin und Aktivistin Noah Sow (http://www.noahso.com) zeigt die Premiere ihrer Multimedia “Wellness Wall”, die einen Kurzfilm über Wellness für Schwarze Frauen* featured. Das Projekt markiert den Raum als Ort für Selbstermächtigung und lädt ein zum (Mit)teilen eigener Strategien der Selbstfürsorge.

Im Rahmen der Ausstellung wird ein Activist Space ermöglicht. Aktivistinnen sind eingeladen ihre Arbeiten zu zeigen, mitzugestalten und sich zu vernetzen.

 

Ausstellung

Wann:     27. Juni 2014, 19.30 Uhr

28. Juni 2014, 12 – 22 Uhr

29. Juni 2014, 12 -17 Uhr

Wo:       Endorphina Backkunst “Gläserne Bäckerei”
Produktionsstätte und Hofladen, 
Elsenstraße 52, 
12059 Berlin

 

Vernissage und Weltpremiere “Wellness Wall”

Wann:   27. Juni 2014, 20 Uhr

Mit:       Noah Sow

Wo:       Endorphina Backkunst “Gläserne Bäckerei”
Produktionsstätte und Hofladen, 
Elsenstraße 52, 
12059 Berlin

 

Informationen zur Veranstaltung stehen online zur Verfügung unter http://berlin.ihollaback.org/my-name-is-not-baby-ausstellung und bei facebook https://www.facebook.com/events/713825648656328/

 

Die Ausstellung findet statt im Rahmen von 48 Stunden Neukölln (http://www.48-stunden-neukoelln.de).

 

Pressekontakt und Anfragen:

Hollaback!BLN

E-Mail berlin@ihollaback.org

 

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HollaBack!Berlin

“Fass mich nicht an”

Beim Tanzen in der Menge hat mich ein Typ am Po angefasst und mir – nachdem ich ihn entsetzt angeguckt habe – zugezwinkert. Daraufhin habe ich laut geschrien “Fass mich nicht an” und hab ihn weggeschubst. Er und seine Kumpels haben gelacht. Ich hab mich dann weggedreht, aber immer wieder gehört, wie sie mich nachgemacht haben und plötzlich kneift mich jemand in den Arm und ein anderer fährt mir durch die Haare. Währenddessen haben sie nur gelacht und ich hab mich einfach nur ausgeliefert gefühlt und hatte Tränen in den Augen, niemand hat geholfen.

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